Kategorie: AK Mobilität

  • Schülerlotsen helfen

    Schülerlotsen helfen

    Zu Beginn des neuen Schuljahres freuen wir uns über die Unterstützung von Schülerlosten in den ersten beiden Unterrichtswochen. Freiwillige aus der Umkircher Bevölkerung werden früh morgens in den ersten zwei Unterrichtswochen an besonderen Stellen auf den Schulwegen der Kinder in Richtung KiZ-Bildungszentrum stehen. Die Schülerlosten – oder auch Schulwegehelfer genannt – werden an Warnwesten erkennbar sein und die Kinder beim Überqueren von Straßen und Zebrastreifen unterstützen und somit auch für die Sicherheit sorgen.

    Die Idee entstand bereits im letzten Schuljahr in Kooperation zwischen der Schule, dem Elternbeirat und dem AK Mobilität Umkirch. Ein Ziel der Aktion ist neben der Rücksichtnahme der motorisierten Verkehrsteilnehmer auch, dass den Kinder frühzeitig ermöglicht werden soll, den Schulweg selbständig und ohne „Elterntaxi“ meistern zu können. Eigene Erfahrungen im Verkehr sind dafür notwendig.

    Wollen Sie in den ersten beiden Unterrichtswochen (9.-20. September, 7:30-8:30 Uhr) hier tageweise aktiv sein, melden Sie sich bitte beim AK Mobilität unter mobilitaet@wir-in-umkirch.de oder 0174 3095016.

    Vielen Dank an alle Unterstützenden!

  • Elternhaltestellen am Schlossfriedhof-Parkplatz eingeweiht

    Elternhaltestellen am Schlossfriedhof-Parkplatz eingeweiht

    Aufgrund der derzeitigen Baustelle vor dem Mühlbach-Kindergarten und dem Wegfall der dortigen Parkplätze initiierte der Arbeitskreis Mobilität die Einrichtung dreier Elternhaltestellen am Schlossfriedhof-Parkplatz. Elternhaltestellen wurden vom ADAC konzipiert, um Kindern einen sicheren Schulweg zu ermöglichen. So stellt der ADAC Südbaden e. V. die Schilder dankenwerterweise auch kostenlos zur Verfügung.
    Doch wie funktionieren die Elternhaltestellen? Ursprünglich sind sie für den Weg zur Schule gedacht. Hier können die Eltern, ähnlich wie der Bus an der Bushaltestelle, die Kinder an den Elternhaltestellen aus dem Auto aussteigen lassen, die dann die letzten 100-200 Meter zur Schule alleine zu Fuß zurücklegen. So wird der Verkehr durch Elterntaxis in der unmittelbaren Umgebung der Schule reduziert. Vorteil für die Eltern ist auch, dass sie sich nicht mehr in das enge Parkplatzgetümmel direkt vor der Schule begeben müssen.
    Bei den Elternhaltestellen für den Mühlbach-Kindergarten dürfen die Eltern das Auto parken und dann gemeinsam mit dem Kindergartenkind zu Fuß durch den Park zum Kindergarten gehen. Etwaige Geschwisterkinder, die zur Grundschule müssen, können von dort aus dann den Weg zur Schule zu Fuß zurücklegen.
    Elternhaltestellen gelten für die Bring- und Holzeiten der Kinder, also morgens zwischen 7:30 Uhr und 9 Uhr, sowie mittags zwischen 12:00 Uhr und 13:30 Uhr.

    Derzeit parken noch viele Elterntaxis vor der Schlossmühle, was die Verkehrssituation für die Kinder zu Fuß oder auf dem Fahrrad gefährlich macht. „Wir freuen uns, wenn sich die Elternhaltestellen am Schlossfriedhof-Parkplatz bald herumsprechen und von den Eltern angenommen werden,“ so Imke Senst vom AK Mobilität. Auch Bürgermeisterstellvertreterin Christa Strecker-Schneider freut sich über die Initiative des AK Mobilität: „Das Konzept der Elternhaltestellen ist ein wichtiger und kostengünstiger Baustein zur Verbesserung der sicheren und eigenständigen Mobilität der Kinder – und das muss unser Ziel als Gemeinde sein.“

    Bei Fragen zu dem Konzept der Elternhaltestellen steht der AK Mobilität gern zur Verfügung: mobilitaet@wir-in-umkirch.de

    Einweihung des Elternhaltestellenschildes mit Vertreter*innen des ADAC, der Gemeinde Umkirch, der Umkircher Kindertagestätte und des AK Mobilität
  • Offener Austausch zu Kindermobilität in Umkirch

    Offener Austausch zu Kindermobilität in Umkirch

    Liebe Eltern, liebe Interessierte,

    der Arbeitskreis Mobilität lädt am Montag, den 10. Juli um 18 Uhr in die Umkircher Schlossmühle zu einem offenen Austausch ein. Im Mittelpunkt soll die Mobilität unserer Kinder rund um Kindergarten und Schule, aber auch unabhängig davon, stehen.

    Der AK Mobilität freut sich auf Ihr Kommen!


    AK Mobilität
    mobilitaet@wir-in-umkirch.de
    https://wir-in-umkirch.de/ak-mobilitaet

  • AK Mobilität informiert: Frelo-Freifahrt am 3. Juni

    Am Samstag, 3. Juni, dem „Tag des Fahrrads“, gilt Freifahrt auf den Frelo-Leihfahrrädern (gilt nicht für die LastenFrelos). Auch in Umkirch gibt es am Gutshof eine Frelo-Station – eine gute Gelegenheit also die Räder zu testen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug in die Umgebung? Unter www.frelo-freiburg.de/de/standorte/ sind alle Standorte verzeichnet, an denen die Räder ausgeliehen und wieder abgegeben werden können.

    Um die Freifahrt nutzen und ein Rad freischalten zu können, ist ein Konto bei nextbike notwendig, das man zum Beispiel über die VAG mobil-App oder die nextbike App erstellen kann. Es können bis zu vier Räder gleichzeitig auf einen Account ausgeliehen werden. Ein Rad kostet 1,- € pro 30 Minuten. Für RVF-Abokund_innen (RegioKarte Erwachsene im Abo, SchülerAbo_, RegioKarte Job, JobTicket BW) sind 30 Minuten pro Ausleihe eines Frelos sogar inklusive.

    Kontakt AK Mobilität: mobilitaet@wir-in-umkirch.de

  • Rotackerweg in Umkirch wird nun doch zur Fahrradstraße und beleuchtet

    Mit großer Freude hat der Arbeitskreis Mobilität die Zustimmung des Gemeinderates Umkirch zur beleuchteten Fahrradstraße auf dem Verbindungsweg nach Freiburg-Lehen (Rotackerweg) aufgenommen. Damit folgte das Gremium der Empfehlung des Arbeitskreises erneut über den Beschluss abzustimmen, nachdem einige Missverständnisse und fehlende Informationen im Dezember zu einer Ablehnung geführt hatten. Eine Klarstellung der rechtlichen Situation, Verkehrszählungen sowie eine öffentliche Unterschriftenaktion mit hoher Beteiligung konnten den Gemeinderat von der Bedeutung und Notwendigkeit der Fahrradstraße überzeugen. CDU-Gemeinderat Dr. Babucke sprach von hoch interessanten Zahlen, die der VCD Südbaden in seiner Stellungnahme vorlegte. Der Verkehrsclub geht ausgehend von Hochrechnungen davon aus, dass der Radweg zwischen Lehen und Umkirch täglich von bis zu 1.000 Radfahrenden genutzt wird.

    Die bedarfsgesteuerte Beleuchtung soll zu 50% durch Fördergelder finanziert und insektenfreundlich ausgestaltet werden. Der Naturschutz war für einige Gemeinderäte ein Grund, gegen die Beleuchtung zu stimmen. „Dieses Argument ist sehr berechtigt“, so Malte Wangerin vom AK Mobilität. „Wir haben uns intensiv damit beschäftigt und auch die Meinungen von Naturschutzorganisationen eingeholt.“ Diese sind grundsätzlich gegen die Beleuchtung außerörtlicher Straßen und Wege, sehen aber auch, dass eine Beleuchtung in einzelnen Fällen sinnvoll sein kann. „Im vorliegenden Fall verläuft der Weg durchgängig in geringer Entfernung zur A5 bzw. B31a auf der einen Seite und zum Riedgraben auf der anderen Seite.“ So beschreibt der ADFC Freiburg – Emmendingen – Breisgau-Hochschwarzwald die Situation in seiner umfassenden Stellungnahme. „Gerade frühmorgens, abends und in der dunklen Jahreszeit steigert eine Beleuchtung die Attraktivität der Verbindungsroute – insbesondere für die große Gruppe von rund 60 Prozent der Bevölkerung, für die das Sicherheitsgefühl relevant für die Fahrradnutzung ist. Damit die Beeinträchtigung von Insekten zusätzlich zur Belastung durch den KFZ-Verkehr auf der A5/B31a möglichst gering ausfällt, plädieren wir daher für eine umsichtige Planung.“ Diese Umsichtigkeit legte die Gemeindeverwaltung jedoch schon von sich aus an den Tag. „An dem Beleuchtungskonzept des Bauamts hatten wir von Anfang an nichts auszusetzen. Tatsächlich führten anfängliche Missverständnisse und Fehlinformationen dazu, dass die Abstimmung im Dezember scheiterte“, erklärt Imke Senst vom AK Mobilität. So wurde bei der letzten Abstimmung großer Wert darauf gelegt, dass bei der Umwidmung zur Fahrradstraße die Freigabe des Wegs für alle anderen Verkehrsteilnehmer*innen nicht vergessen wird. „Niemand wollte den Rotackerweg für bestimmte Fahrzeuge, Kutschen, Reiter oder Fußgänger sperren. Wir möchten lediglich ein sicheres Miteinander auf dieser Strecke ermöglichen“, ergänzt AK-Mitglied Andreas Nahrgang.

    Bauamtsleiter Florian Müllerschön geht davon aus, dass die Umsetzung der Beleuchtung in diesem Jahr nicht mehr abgeschlossen werden kann. Da die Umwidmung zur Fahrradstraße unabhängig von der Beleuchtung beschlossen wurde, gehen die Mitglieder des AK Mobilität davon aus, dass diese zeitnah angegangen und bald dann auch umgesetzt sein wird.

    Der im Dezember 2022 ins Leben gerufene Arbeitskreis Mobilität in Umkirch freut sich, gleich beim ersten großen Projekt wesentlich zur Entscheidungshilfe des Gemeinderates beigetragen zu haben. Die nächsten Projekte sind bereits in Arbeit und die Mitglieder guter Dinge, Stück für Stück die Mobilität in Umkirch für alle Beteiligten sicherer und angenehmer zu machen.

  • AK Mobilität empfiehlt Gemeinderat die Beleuchtung und Umwidmung des Rotackerwegs

    In der Gemeinderatssitzung am 13. Februar 2023 haben wir der Gemeinde und dem Gemeinderat die Empfehlung ausgesprochen die Beleuchtung auf dem Rotackerweg (Verbindungsweg Umkirch-FR-Lehen) sowie die Umwidmung in eine Fahrradstraße erneut als Tagesordnungspunkt in einer zeitnahen Gemeinderatssitzung aufzunehmen und sich dafür auszusprechen.

    Einen wesentlichen Grund sehen wir in dem großen Interesse der Bürger*innen. Eine von uns initiierte Umfrage hatte zu dem Zeitpunkt bereits über 400 Personen unterzeichnet (davon 300 Umkircher*innen). Des Weiteren konnten wir in Gesprächen mit einigen Gemeinderatsmitgliedern sowie mit Herrn Farth (Forellenhof) feststellen, dass der rechtliche Rahmen nicht ausreichend geklärt war und das Ausgrenzen einiger Verkehrsteilnehmenden befürchtet wurde. Diese Bedenken konnten wir durch eine rechtliche Stellungnahme ausräumen und klar machen, dass alle aktuell befugten Verkehrsteilnehmende die Fahrradstraße durch ein entsprechendes Zusatzschild auch weiterhin nutzen dürfen. Die aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h sehen wir als große Gefahr für die hauptsächlich von Radfahrenden und von vielen Schüler*innen genutzte Straße. Eine von uns vorgenommene Verkehrszählung zeigte bereits in den Wintermonaten ein hohes Aufkommen von Radfahrenden.

    Wir begrüßen die Berücksichtigung der Lichtreduzierung bei diesem Projekt. Die Planung einer modernen Sensorsteuerung, die ein mitlaufendes Licht nur zu den Zeiten ermöglicht, in denen es benötigt wird (Reduktion auf bis zu 10% der Intensität) sieht eine entsprechende Lichtreduzierung vor. Darüber hinaus kann die Lichtverschmutzung mit einer geringen Intensität, einer geringen Farbtemperatur (<3000 Kelvin) und einem präzise eingestellten Lichtkegel auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Aufgrund der hohen Bedeutung der Fahrradroute (Rad-Vorrang Route Stadt Freiburg, Hauptroute Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), der hohen Frequentierung, der bereits durchgängig angeschlossenen Route ins Freiburger Zentrum, der parallel verlaufenden Autobahn/Schnellstraße sowie der zu erwartenden positiven Klimabilanz aufgrund des Umstiegs einiger Autofahrenden auf das Fahrrad, sehen wir die geringe Lichtverschmutzung als vertretbar an.

    Wir haben uns sehr gefreut, dass sich bei der anschließenden Diskussion im Gemeinderat zahlreiche Mitglieder für eine zeitnahe Wiederaufnahme ausgesprochen haben und die hohe Förderung aus Landes- und Bundesmitteln mit bis zu 75 % der Kosten somit weiterhin möglich wären.

  • AK Mobilität Umkirch startet Bürgerbefragung zur Installation einer Straßenbeleuchtung mit Umwidmung der Strecke Lehen – Umkirch in eine Fahrradstraße

    Der Umkircher Gemeinderat hatte im Dezember 2022 darüber beraten, die Reststrecke von Freiburg Lehen nach Umkirch zur Fahrradstraße umzuwidmen und gleichzeitig eine Straßenbeleuchtung anzubringen. Im Haushaltsplan für 2023 wurden dafür bereits Gelder eingestellt. In der folgenden Gemeinderatssitzung fand die Beleuchtung und Umwidmung zur Fahrradstraße dann knapp keine Mehrheit mehr.

    Wir möchten nun erfassen, wie viele Bürger*innen in Umkirch und den angeschlossenen Gemeinden für die Beleuchtung und Umwidmung zur Fahrradstraße sind.

  • Offener Brief: Stellungnahme des Arbeitskreises Mobilität zur Straßenbeleuchtung entlang des Rotackerwegs und Umstufung in eine Fahrradstraße

    Liebe Gemeinderätinnen, liebe Gemeinderäte,

    aufgrund des großen Interesses der Umkircher Bevölkerung und der hohen Bedeutung für die Umkircher Mobilität wenden wir, als neu eingesetzter Arbeitskreis Mobilität, uns heute in Form eines offenen Briefes mit der Bitte an Sie die oben genannte Beschlussvorlage zu unterstützen und der Straßenbeleuchtung sowie Umstufung zuzustimmen. Im Folgenden finden Sie eine kurze Erklärung zu der Arbeit des Arbeitskreises sowie unsere Argumente für die Zustimmung der Beschlussvorlage.

    Definition AK Mobilität

    Der Arbeitskreis setzt sich für eine Verbesserung sowie eine klimafreundliche Ausrichtung der Mobilität in und um Umkirch ein. Mobilität wird dabei ganzheitlich betrachtet und meint den Fuß-, Rad- und Autoverkehr sowie weitere Verkehrsformen gleichermaßen. Besondere Bedeutung hat dabei der Schutz besonders hilfsbedürftiger Verkehrsteilnehmender wie Kinder und Menschen im hohen Alter oder mit Mobilitätseinschränkungen.

    Der Arbeitskreis versteht sich als fachliche Arbeitsgruppe, der der Gemeinde und dem Gemeinderat beratend zur Seite steht sowie bei der Erstellung und Umsetzung von Mobilitätskonzepten und -aktionen unterstützt.
    Der Arbeitskreis Mobilität holt regelmäßig Feedback von den Umkircher Bürgerinnen und Bürgern ein und steht mit ihnen in engem Austausch. Der AK ist außerdem mit Fachorganisationen wie dem VCD (Ökologischer Verkehrsclub Deutschland) und dem ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) eng vernetzt.

    Stellungnahme

    Der AK Mobilität befürwortet die Straßenbeleuchtung entlang des Rotackerwegs sowie die Umstufung in eine Fahrradstraße aus folgenden Gründen:

    • Ohne eine Umwidmung können keine Fördergelder abgeschöpft werden.
    • Mit dem Zusatz „KfZ-Verkehr frei“ können KfZ wie bisher über diese Straße fahren, sind allerdings an die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gebunden und müssen Fahrrädern grundsätzlich Vorrang gewähren. Ein grundsätzliches Befahrungsverbot für KfZ entsteht dadurch nicht.
    • Die Strecke ist eine beliebte Ausweichstrecke bei stockendem Verkehr auf der B31, hierbei wurde uns von waghalsigen und verkehrsgefährdenden Manövern von „zur Arbeit eilenden“ Autofahrern berichtet. Durch die Verkehrsberuhigung durch eine Fahrradstraße wird der Schutz des Radverkehrs erhöht.
    • Uns erreichten bereits zahlreiche Aussagen von Radfahrerinnen unterschiedlichen Alters, die im Dunkeln den FR1 nicht fahren: „Aus sozialwissenschaftlichen Studien ist bekannt, dass sich vor allem Frauen und verstärkt ältere Frauen bei Dunkelheit im öffentlichen Raum unbehaglich oder unsicher fühlen und Angst vor Übergriffen oder körperlicher Gewalt haben.“ (https://www.fgsberlin.de/projekt-verkehrsforschung-einzelansicht/verkehrsforschung-beleuchtung-und-sicherheit) Auch wenn diese Ängste rein subjektiv sind und möglicherweise keine erhöhten Gefahren von unbeleuchteten Radwegen ausgehen, so fördert eine Beleuchtung dennoch, dass zahlreiche Radlerinnen künftig auch abends ihr Auto stehen lassen und das umweltfreundlichere Fahrrad nutzen.
    • Durch die parallelverlaufende Autobahn sind die Sichtverhältnisse durch entgegenkommende Fahrzeuge bei Dunkelheit besonders problematisch. Zahlreiche Bürger*innen berichten uns von kritischen Situation und einer starken Verunsicherung beim Radfahren.
    • Zahlreiche Schüler*innen (FCS FR-Landwasser / Wentzinger Schule / Angell etc.) nutzen diese Radroute. Die Sicherheit auf dem Schulweg wird durch die Beleuchtung und die Verkehrsberuhigung deutlich verbessert.
    • Wir begrüßen, dass die Lichtverschmutzung auf ein Mindestmaß reduziert werden soll und die Beleuchtung mit technischer Hilfe in wenig genutzten Zeiten reduziert bzw. ausgeschaltet werden kann, um die Auswirkungen auf die Tierwelt so gering wie möglich zu halten.
    • Wir sehen in dem Projekt eine große Chance für die Region, den Nachhaltigkeitszielen näher zu kommen. Auch im Hinblick auf das geplante Neubaugebiet, was zahlreiche zusätzliche Verkehrsteilnehmer*innen und Fahrzeuge nach Umkirch bringen wird, ist die Förderung des Radverkehrs unabdingbar.
    • Aufgrund der positiven Rückmeldung des RP Freiburg ist davon auszugehen, dass ein Großteil (mind. 50%) der Kosten durch Fördermittel finanziert werden kann. Die verbleibenden Kosten sind aufgrund der zentralen Bedeutung der Radroute trotz des angespannten Haushaltslage vertretbar.
    • Da es finanziell keinen großen Unterschied macht, bevorzugen wir eine kabelgebundene Beleuchtung, da die Solarbeleuchtung auf Freiburger Gemarkung in den Morgenstunden augenscheinlich keine ausreichende Akkukapazität aufweist.

    Der Arbeitskreis Mobilität appelliert eindrücklich an die Gemeinderät*innen der Beschlussvorlage zuzustimmen und entlang des Rotackerwegs eine Beleuchtung zu errichten sowie die Fahrradstraße aus Richtung Freiburg bis zum Kreisel am Ortseingang fortzuführen. Die Gemeinde Umkirch würde damit die Arbeit der benachbarten Gemeinden sowie der Stadt Freiburg unterstützen und sich als klimafreundliche, bürgernahe Kommune erweisen.

    Sollte aus finanziellen Gründen die Entscheidung gegen eine Beleuchtung fallen, sprechen wir uns aus oben genannten Gründen dennoch für eine Umstufung in eine Fahrradstraße aus.

    Wir danken Ihnen bereits heute für Ihre Unterstützung und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit beim Thema Mobilität.

    Mit freundlichen Grüßen im Namen des AK Mobilität,
    Imke Senst & Malte Wangerin


    Nachtrag vom 13.12.2022

    Im Rahmen der Haushaltssitzung des Gemeinderats am 13.12.2022 stimmte dieser für die Aufnahme der Kosten für die Beleuchtung des Rotackerwegs im Haushaltsplan 2023. Wir bedanken uns bei den Gemeinderät*innen, die dafür gestimmt haben. Im nächsten Schritt wird in der öffentlichen Gemeinderatsitzung am 19.12.2022 über die Umsetzung der Beleuchtung beraten und beschlossen. Wir befürworten weiterhin die Umsetzung der Beleuchtung und bitten die Mitglieder des Gemeinderates auch dieses Mal für die Maßnahme zu stimmen.


    Nachtrag vom 19.12.2022

    In der Gemeinderatsitzung am 19.12.2022 stimmte dieser mit 7:8 Stimmen gegen die Beleuchtung und Umstufung des Rotackerwegs.